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Die Geschichte von Marmaras & Parthenon

MARMARAS

Neos Marmaras ist ein Kuestenort auf Sithonia,der mittleren Halbinsel von Chalkidiki.Er befindet
sich 125 Kilometer von Thessaloniki entfernt.Er ist wie ein Amphitheater auf drei Huegeln erbaut,
die zu der Bergkette Dragudelis oder Itamos gehoeren,die mit der Hoehe von 811 Metern die
Hauptbergkette von Sithonia ist.Im Sueden grenzt der Ort an das Meer und sieht aus wie ein lebhaftes Abbild eines Inselortes,ideal das Blau des Meeres und das Gruen der Berge kombinierend.

Neos Marmaras wurde 1922 von Fluechtlingen gegruendet,die von der Marmaras-Insel Propontidas kamen.Bis 1967 liessen sich auch viele Einwohner des Nachbarortes Parthenon in N. Marmaras nieder.Nachdem die Gemeinde von Parthenon abgeschafft wurde,verliessen alle das Dorf und die Einwohner buergerten sich in der Gemeinde von Neos Marmaras ein.Die marmaranischen Fluechtlinge begannen,mit ihrem Arbeitswillen und der Hilfe der Landesleute in Amerika,ihr Dorf zu errichten.Sie bauten ihre Schule und ihre Kirche der Grossartigen Erzengel (Gruendung 1937),mit persoenlichem Einsatz und mit der finanziellen Hilfe ihrer Landesleute in Amerika.Die erste regelmaessige Verkehrsverbindung mit Thessaloniki fand im Freuhling 1946 ueber das Meer statt..Im Freuhling des Jahres 1952 wurde die Arbeit an der Verkehrsstrasse Marmaras-Nikiti vollendet.
Und so besass Neos Marmaras eine Strassenverkehrsverbindung mit dem Rest von Chalkidiki und Thessaloniki.Im Jahre 1959 wurde die Einwilligung fuer eine rechtskraeftige Gemeindebildung gegeben und 1961 fand die erste Registratur statt.Damals hatte Neos Marmaras 1.200 Einwohner.1975 folgte das neue Wasserleitungssystem und so wurde der groesste Teil des Ortes mit Wasser versorgt.

In den Jahren 1979-80 fand die Errichtung des neuen Gemeindehauses statt,in dessen Erdgeschoss fuer sieben Jahre das Gymnasium untergebracht wurde.1985 wurde auf dem Grundstueck des alten Gemeindehauses (das von der Gemeinde abgetreten wurde ) das Paskalakische Geistliche Kulturzentrum errichtet.Diese Errichtung wurde mit der Spende einer der Landesleute,naemlich Frau Artemisias Paskalaki,durchgefuehrt.Seit 1987 fungiert das Gymnasium von Neos Marmaras an der gleichen Stelle,an der es sich heute befindet…Die Anzahl der sesshaften Einwohner ist ungefaehr 3.000.Sie beschaeftigen sich mit der Fischerei,der Landwirtschaft (Weinanbau,Oliven),der Imkerei,der Jagd,aber vor allen Dingen mit dem Tourismus

Der Ort weist von Mai bis Oktober eine grosse Anzahl von Touristen auf,was man daran erkennen kann,dass die Bevoelkerung im Sommer auf 20.000 ansteigt.Im Ort gibt es viele Hotels,unter anderem auch den Hotelkomplex Porto Karras.Es ist der groesste im Balkan und besteht aus drei Hotels mit 2.500 Betten,modernen Tagungssaelen,Theater und Kino.Es gibt ausserdem die Moeglichkeiten,sich mit verschiedenen Sportarten (Golf,Tennis,Surfing,Segeln,Fischen) zu beschaeftigen.Es werden auch Sportveranstaltunge wie Segelmeisterschaften,Golf,Fahrradrennen,Schach und andere organisiert.In Porto Karras befindet sich die einzige Privatmarina von Nordgriechenland und eine der groessten Winzereien in Europa,mit Weinen namentlicher Herkunft,die des griechischen und weltweiten Weinmarktes wuerdig sind.In diesem Unternehmen sind viele Bewohner von Neos Marmaras und den umliegenden Doerfern beschaeftigt.Ausserdem gibt es in Neos Marmaras ungefaehr 100 moderne Pensionen, Supermaerkte und Geschaefte mit volkstuemlicher Handarbeit,Tavernen und Restaurants ,Cafes,Bars, Nachtklubs,Auto- und Busvermietungen,Taxis,Friseursalone,Apotheken, mikrobiologisches Labor und Zahnarztpraxen.Es sind auch drei Fremdsprachenschulen und eine der mittleren Lernstufe vorhanden.Es gibt einen Tai kwo do Klub,Aerobic-Studios und Tauchschulen.Der Ort hat eine Fussballmannschaft (AEO Propontis),Basketballmannschaften fuer Maenner,Jugendliche ,Kinder und Frauen (AOK N.Marmaras).
Der kulturelle und folkloristische Verein “Prikonissos” organisiert viele Veranstaltungen,unter anderem auch das jaehrliche Fest “Erinnerungen an die alte Heimat”,die gewoehnlich die Darstellung der Ehevermittlung,Verlobung und der “Freude” (Hochzeit) enthaelt,so wie sie in der unvergessenen Heimat durchgefuehrt wurden.Ausserdem veranstaltet der Verein auch Ausstellungen von traditionellen Wohnstaetten,Fotografien,handgeschriebenen Buechern,Ikonen und Heiligendarstellungen, Sammlungen von Meeresmuscheln,Landwirtschaftsgeraeten,Mitgiften der Braut-Brautkleidern und anderem.Der Verein hat Abteilungen fuer Chorgesaenge,traditionellen Tanz und traditioneller Musik,die in dem Paskalakischen Geistlichen Kulturzentrum stattfinden.Andere Vereine,die gebildet wurden,sind der Verein Neuer Einwohner Von Parthenon Sithonia “Die Neupartheoner” und der Kulturverein Der Alten Einwohner Von Parthenon “Der Parthenon”,der unter anderem auch den bekannten Jahrmarkt am 27ten Juli organisiert.Es ist ein relativ neuer Ort und das erklaert auch den Mangel an archaeologischen Denkmaelern.Dennoch kann fuer die naeher. Umgebung von Chalkidiki eine archaeologische Rundfahrt empfohlen werden,mit vorgeschichtlichen Orten (Tropfsteinhoehle von Petralona),historischen (Toroni,Olinthos,Stagira,Akanthos,Potidea u.a.) und byzantinischen Denkmaelern (Kloester in Agios Oros).

In den meisten Bereichen der 20 Kilometer langen Kueste wachsen die Fichten bis zu den Wellen.Der Besucher kann sich an den blauen und jungfraeulichen Buchten von Paradisos,Gregoriatiko,Kutsopia, Azapiko und an den Straenden innerhalb von Marmaras erfreuen,die jedes Jahr mit dem europaeischen blauen Banner des sauberen Meeres,des Strandes und der Umwelt ausgezeichnet werden.Rund um Marmaras gibt es unzaehlige kleine Hafen und ausserhalb des Ortes kleine einsame Buchten und kleine Inselketten (Spalathroinseln).Jeder Besucher kann diese Kuestenabschnitte mit einem Boot vom Meer oder mit einem Fahrzeug vom Land aus erreichen und so das saubere tuerkise Meer und die goldene Sonne geniessen.Interessant zeigt sich auch die einsame Insel Kelifos mit den wilden Ziegen,dem reichen Fischfang und der unvergleichlichen Meerestiefe,die ein Paradies fuer Fototaucher ist.Im Sommer werden auch viele Tagesausfluege organisiert,wie zum Beispiel vielzaehlige Fahrten zu Agios Oros, Bootsfahrten in der Toroneos Bucht,Fahrradausfluege,Bergwanderungen,Vogelbeobachtungen u.a. Es finden auch Abende mit griechischer Live-Musik,verschiedenen kulturellen Veranstaltungen und traditionellen Jahrmaerkten statt.Neos Marmaras befindet sich auf der Hauptverkehrsstrasse von Sithonia und ist mit Verkehrsstrassen mit allen Orten der Halbinsel,wie z.B. Toroni,Sikia,Sarti Vourvouru, Nikiti,Agios Nikolas verbunden.Ausserdem gibt es taegliche Verkehrsverbindundungen von Neos Marmaras mit Thessaloniki,die Moudania oder Poligiro passieren.In Neos Marmaras stehen verschiedene Einrichtungen wie ein Landarzt,Banken (Landesbank,Eurobank),Telefongesellschaft (OTE),Post, Postbank,Zoll und Hafenpolizei zur Verfuegung.


PARTHENONAS

Viele historische Quellen,meistens byzantinische,erwaehnen Parthenon seit dem zehnten Jahrhundert nach Xristus.Das Dorf wird auch als Parthenopolis,Partheni oder Parthenionas bezeichnet…Seine Lage wird jedesmal auf dem Loggo festgestellt,also auf der Halbinsel Sithonia (irgendwo in der Naehe von Toroni),ohne dass genaue Angaben der Stelle gemacht werden koennen.Alle neuzeitlichen Studien sind geneigt,die Meinung zu akzeptieren,dass sich das alte byzantinische Parthenon und das heutige,mit anderen Worten,das der tuerkischen Herrschaft,nicht an der gleichen Stelle befinden.Sicher ist,dass sich das archaeologische Parthenopolis nahe an dem heutigen Ort befand.Die seltene architektonische Zusammenstellung der Gebaeude von Parthenon,die die ungeschliffene Wiedergabe eines Dorfes eines vergangenen Jahrhunderts zeigt,zieht die Blicke aller Reisenden auf sich.Heute gibt es in Parthenon Tavernen und Pensionen und der Bereich rund um die alte Kirche (frueher das gesellschaftliche Zentrum von Parthenon) wird wahrheitsgetreu wiederhergestellt.Man kann in Parthenon auch das folkloristische Museum und das “Kasanario” (Kessel),in dem Ouzo hergestellt wird,bewundern…Fuer Parthenon beginnt nun eine neue Phase auf dem Weg seines jahrzehntelangen Daseins.Die alten und neuen Einwohner arbeiten eng mit Neos Marmaras zusammen,um die Echtheit des Dorfes zu erhalten und es vor den unzaehligen Einwirkungen und erdrueckenden Gewohnheiten des Massenkonsumes zu schuetzen.Der Ort entwickelte einen eigenen Schutz durch die Bedingungen fuer den Gebaeudebau und die Gelaendebenutzungen…Parthenon auf Sithonia,ein Musterbeispiel zur Nachahmung,feiert am 27ten Juli sein traditionelles,urspruengliches Fest des Agio (Heiligen) Panteleimona.Jeder ist dazu herzlich eingeladen,um die beruehmte Gastfreundschaft von Parthenon zu geniessen und um ein Dorf und einen Ort kennenzulernen,das eine wirklich volkstuemliche Ausstrahlung und Tradition hat.Ein Dorf,das jetzt nicht mehr verlassen ist...